Angekommen

Blogeintrag

Meine Ersten Eindrücke

Hey guy’s

Ich bin jetzt schon über einem Monat hier in Südafrika und würde behaupten, dass ich mich schon ganz gut eingelebt habe und Kapstadt für mich immer mehr Heimat wird. Auch verstehe ich mich mit meinem anderen Freiwilligen Fynn sehr gut und wir werden immer mehr zu einem hervorragenden Team. Aber ich möchte chronologisch anfangen: Unser langer Flug (17h), gestaltet mit vielen filmen, guten Gesprächen und leckerem Flugzeugessen endete am 7. September mit unserer Ankunft am Kapstädter Flughafen. Hier wurden wir sehr herzlich von unseren diesjährigen Anleitern Tammy und Gerhard empfangen, und zu unserer Unterkunft gebracht, indem wir das ganze Jahr über wohnen werden. Das Haus ist echt klasse: ein Traumblick auf die Berge, eigenes Zimmer, große Küche usw. Also echt sehr hoher Standard, wenn ich mir die Berichte von anderen Freiwilligen meiner Organisation angehört habe. Die nicht so schönen Seiten am Haus sind: hohe Mauern, Stacheldrahtzaun und vergitterte Fenster, da wir hier in einer eher kriminellen Gegend Kapstadts wohnen, was erstmal nicht so schlimm ist, man muss aber einfach aufpassen. Wir sind insgesamt drei Jungs im Haus, da wir noch einen Mitbewohner Markus, der auch aus Deutschland kommt, aber unabhängig von unserer Organisation hier wohnt, mit dem wir uns aber auch bestens verstehen. Es ist jetzt echt schwer alles zusammenzufassen, was wir schon alles so erlebt haben, deswegen nur ein kleiner Abriss.Wir unterstützen dieses Jahr die Royal Rangers Kapstadt. Die Rangerarbeit hier wurde von Tammy und Gerhard 2002 gegründet. Es gibt ca. 500 Ranger, die verteilt sind auf neun Stämme, hier „Outposts“ genannt, die jeweils an verschiedenen Wochentagen an verschiedenen Orten Kapstadts stattfinden. Fynn und ich sind bei einigen Outposts dabei und unterstützen die Leiter dort mit Worship, Spielen, Andachten und übernehmen viel in der Organisation von Haiks, Camps und Rangerevents. Vergangenen Mittwoch haben wir uns mit den Stammleitern der einzelnen Outposts bei einem guten Burger getroffen und über unsere Aufgaben für dieses Jahr geredet. Und ich kann nur sagen, dass es viel wird was wir dieses Jahr zu planen und mitgestalten haben, aber ganz ehrlich: Ich freue mich unglaublich darauf und es werden heftige Sachen kommen. Und ich freue mich ebenfalls einfach darauf hier dienen zu dürfen. Tammy und Gerard wohnen eigentlich gar nicht in CapeTown, sondern im fünf Stunden entfernten George, wo sie Ende dieser Woche wieder zurückfahren werden. Die beiden sind nur für die ersten Woche hier gewesen, um Fynn und mich in das kommende Jahr einzuweisen. Angeleitet und unterstützt werden wir dann von den einzelnen Stammleitern hier vor Ort.

Zusammengefasst bin ich mega glücklich hier und freut euch jetzt schonmal auf die kommenden Berichte und Bilder! Ich bin so dankbar, hier sein zu dürfen und so viel unterstützen zu können. Aktuell bin ich in so einer Phase in der alles so neu ist und man so viele Eindrücke bekommt und Ich bin so unglaublich dankbar, dass ich aus einem Land komme, indem ich alles sein kann und haben kann. Ich muss aber auch sagen, dass es sehr krass ist, die Umstände zu sehen, wie manche hier leben, vor allem in den riesigen Townships wie Khalidscha oder Delft. Das geht einem echt schon sehr nahe, aber ich merke auch, wie sehr ich hier gebraucht werde und dienen kann – das ist unglaublich!

Bis dann und habt eine tolle Woche.

Da ich hier ein Freiwilligenjahr mache, bin ich auf Spenden angewiesen, da ich hier kein Geld verdiene sondern die Arbeit hier ehrenamtlich unterstütze. Daher muss ich meiner Organisation jeden Monat 350€ geben.

Spenden